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Das Schiff erreicht bei voller Ausnutzung der Ladekapazität einen maximalen Tiefgang von 15 m. „Die gegenwärtige Tiefgangsbegrenzung, sowie die Begegnungsbeschränkung auf eine addierte Schiffsbreite von bis zu 90 Metern auf der Elbe zwischen Glückstadt und Wedel erschwert die Disposition und wirtschaftliche Beladung dieser großen Schiffe“, sagte Voss.
Aufgrund der derzeit geltenden Tiefgangs- und Breitenrestriktionen kann die „Hanjin Korea“ den Hamburger Hafen nur teilabgeladen und in einem eng begrenzten Zeitfenster anlaufen. Im Jahr 2009 liefen bereits 69 Schiffen mit Kapazitäten über 10.000 TEU den Hafen an. In diesem Jahr erwartet Hamburg rund 100 Großcontainerschiffe. Da die Anzahl der Großcontainerschiffe in Zukunft noch weiter zunehmen werde, ist der Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelbe dringlicher denn je, betont auch Axel Mattern von Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM).
Die „HANJIN KOREA“ ist das bisher größte von der koreanischen Reederei Hanjin Shipping Company Ltd. (Seoul) in der Europa-Fernost-Containerfahrt eingesetzte Schiff. Abgefertigt wurde der Mega-Liner am Eurogate Container Terminal Hamburg. Das Schiff ist 349,7 m lang, 45,6 m breit, hat eine Stellplatzkapazität von 10 000 TEU und verfügt über 800 Anschlüsse für Kühlcontainer (Reefer).
Eingesetzt wird die „Hanjin Korea“ im „Asia North Europe Service 4“ der CKYH-the Green Alliance. Die Hafenrotation: Qingdao, Shanghai, Ningbo, Hongkong, Singapur, Port Said, Rotterdam, Hamburg, Antwerpen und geht dann via Port Said wieder zurück nach Singapur und China.
Nach Angaben don Hafen Hamburg Marketing erreichte der Containerverkehr mit Asien 2009 in der Hansestadt ein Gesamtvolumen von 4,2 Mio. TEU. Mit 2,3 Mio. TEU nahm die Volksrepublik China (inklusive Hongkong) auch 2009 die Spitzenposition unter den wichtigsten Handelspartnern des Hamburger Hafens im Containerverkehr ein, gefolgt von Singapur. Weitere Top-Handelspartner in Asien sind Südkorea, Malaysia und Japan. (sm)






