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Mit 49,21 Mio. t Ladung ist Schleswig-Holstein hinter Hamburg und den bremischen Häfen das Bundesland mit dem drittgrößten Seegüterumschlag in Deutschland, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.
Größter Umschlagshafen des nördlichsten deutschen Bundeslandes, gemessen an den Umschlagzahlen, ist der Hafen der Hansestadt Lübeck mit rund 26,57 Mio. t, gefolgt von den Häfen in Brunsbüttel (10,36 Mio. t), dem Seehafen Kiel (6,29 Mio. t) und dem Fährhafen Puttgarden (4,36 Mio. t).
Neben diesen größeren Häfen sind im Bundesland ebenso eine Vielzahl mittelgroßer und kleinerer Häfen vertreten, die insbesondere für die regionale Industrie eine wichtige Rolle spielen. So wurden in Flensburg 511 000 t, im Kreishafen Rendsburg 375 000 t, im Husumer Hafen 321 000 t, im Büsumer Hafen 140 000 t, im Glückstädter Außenhafen 138 000 t, im Hafen Neustadt 72 000 t und im Hafen Wyk auf Föhr rund 68000 t umgeschlagen.
Der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V. (GvSH) will künftig die Zusammenarbeit mit den Hafenverbänden der norddeutschen Nachbarbundesländer intensivieren. Eine Vielzahl hafenspezifischer Themen sei über die Landesgrenzen hinaus von Bedeutung. Hierzu finden Abstimmungsgespräche mit den Verbänden und Hafenstandorten aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen statt. Für die Häfen im eigenen Bundesland regt der GvSH zudem eine Neuauflage des "Hafenkonzeptes Schleswig-Holstein" an. (sm)






