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Verkehrsleistung und -aufkommen bei der Deutschen Bahn seien im Jahresvergleich jeweils um fast ein Viertel eingebrochen, sagte der Chef von DB Schenker Rail, Klaus Kremper, am Mittwoch auf der Messe Transport Logistic in München. Zuletzt habe es aber Anzeichen für eine Stabilisierung gegeben. "Wir gehen davon aus, dass die Talsohle mehr oder weniger erreicht ist."
Konkrete Prognosen für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung für dieses Jahr gab Kremper nicht ab. Beim Betriebsergebnis wolle die Bahn aber in den schwarzen Zahlen bleiben.
Wegen der Krise im Güterverkehr stehen bei der Bahn rund 35 000 der insgesamt 120 000 Güterwaggons auf Abstellgleisen. Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit von derzeit rund 5000 könnte sich ausweiten, sagte Kremper. "Da können nochmal 2000 dazukommen." Kurzarbeit sei ein gutes Instrument, um einen Arbeitsplatzabbau zu vermeiden.
Nicht unbedingt notwendige Investitionen will das Unternehmen schieben und bei den Materialkosten einsparen. Nachdem in der Vergangenheit eher Mangel an Lokführern im Güterverkehr geherrscht habe, gebe es in der Krise jetzt eher zu viele, aber in überschaubarem Ausmaß, sagte Kremper. Falls möglich, würden Lokführer in anderen Bereichen wie bei DB Regio eingesetzt. (dpa)





