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Entgegen anders lautenden Gerüchten blieben die rund 1200 Stellen bestehen, betonte Grube am Montag nach einem Bahngipfeltreffen mit Ministerpräsident Kurt Beck und Verkehrsminister Hendrik Hering (beide SPD) in Mainz.
Nach offiziellen Angaben rollen täglich rund 5000 Güterzüge über die Schienen im Bundesland. Etwa 6,88 Mio. t beförderte die Bahn 2009 in Rheinland-Pfalz. Das geht nicht immer ohne Lärm und so gibt es seit Jahren Proteste: Die Menschen im Mittelrheintal kämpfen gegen den Schienenlärm. In 48 Ortschaften wurden bereits etwa 60 km Schallschutzwände errichtet.
Jetzt will die Bahn 1350 Güterwaggons auf „Verbundstoffbremssohlen“ umrüsten. Diese Züge seien um die Hälfte leiser, so Grube. Er warnte aber: „Dieses Thema ist nur europäisch zu lösen.“ Schließlich nutzten auch andere Länder die Strecken. Deutschland dürfe kein Wettbewerbsnachteil entstehen.
Eine mögliche Lösung sehen Beck und Hering in lärmbezogenen Trassenentgelten. Demnach zahlen Unternehmen mit älteren, lauteren Waggons mehr für die Trassennutzung. Ein entsprechender Entschließungsantrag sei dem Bundesrat vorgelegt worden, so Hering. Auch eine Alternativstrecke für den Nord-Süd-Verkehr sei weiter im Gespräch.
Thema des Bahngipfels waren auch künftige Investitionen der Deutschen Bahn in Rheinland-Pfalz. Grubes Angaben zufolge will die Deutsche Bahn bis 2015 dort etwa 1,3 Mrd. EUR investieren. Größtes Einzelprojekt mit mehr als 200 Mio. EUR sei der Kaiser-Wilhelm-Tunnel an der Moselstrecke. Er wird saniert und um eine zweite Röhre erweitert. Ferner soll die Hunsrückbahn zwischen Langenlonsheim (Kreis Bad Kreuznach) und dem Flughafen Hahn erneuert werden. Auf „grünes Licht“ wartet das Land wegen des Neubaus am Nordkopf Mainz: Der Bund müsse die 48 Mio. EUR für das Projekt bereitstellen, so der Vorstandsvorsitzende. Alle notwendigen Planungs- und Genehmigungsarbeiten hingegen seien erledigt.






