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Die beiden Gewerkschafter wiesen darauf hin, dass „nach Aussage aller Experten der Gütertransport auf der Schiene deutlich zunehmen wird. Bereits jetzt ziehe die Nachfrage wieder an. Deshalb wäre es unverantwortlich, aus kurzsichtigen Spargründen auf junge und gut ausgebildete Fachkräfte zu verzichten. Im Sommer 2010 werden etwa 190 junge Leute ihre Ausbildung bei der Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn abschließen.
„Wir erwarten vom Vorstand der DB Schenker Rail endlich ein zukunftsorientiertes Konzept für das Unternehmen. Dazu gehört auch eine entsprechende Personalplanung“, erklärten Zell und Scholtz. „Bisher weicht der Schenker-Vorstand vor den Herausforderungen durch die Wirtschaftskrise nur zurück. Damit muss Schluss sein.“ Aus Sicht der Gewerkschafter gibt es zur Übernahme der Auszubildenden auch aus demografischen Gründen „keine Alternative“. Die Güterverkehrssparte habe mit einer der „ungünstigsten Altersstrukturen“ im Bahn-Konzern. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liege bei 50 Jahren. „Angesichts dessen ist eine konsequente Verjüngung erforderlich“, machten Zell und Scholtz deutlich. (sm)





