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Das kündigte die GDL am Mittwoch an ihrem Sitz in Frankfurt an. Die Gewerkschaft erwartet Widerstand insbesondere von solchen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), "die bislang Dumpinglöhne zahlten". Sie nannte unter anderem die Veolia Sachsen-Anhalt, die Arriva-Unternehmen mit Ausnahme der Metronom, die Vectus-Bahn, die Hessische Landesbahn und BeNex in Hamburg. Sie erzielten auf dem Rücken des Fahrpersonals unlautere Wettbewerbsvorteile. Die DB AG versuche zudem mit Ausgründungen und Fremdvergaben, die Einkommen der Beschäftigten zu senken.
Die GDL sei in allen Unternehmen streikfähig, sagte eine GDL-Sprecherin. Man habe sämtliche relevanten Unternehmen und Verbände zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Nach Einschätzung der Gewerkschaft erhalten bislang erst 90 Prozent des Fahrpersonals Zahlungen auf dem angestrebten DB-Niveau. Es gehe um an die 30.000 Lokführer und Zugbegleiter.
Zum 31. Juli endet laut GDL bei der DB AG die Friedenspflicht zum hart erkämpften Lokführertarif. Zwei Wochen vorher will GDL-Chef Claus Weselsky zusammen mit Hauptvorstand und Tarifkommission die genauen Forderungen festlegen und am 17. Juni der Öffentlichkeit vorstellen. (dpa)





