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Er sei optimistisch, einige Dinge noch im Februar bei den Lärmschutzgesprächen der hessischen Landesregierung festzurren zu können, sagte der Flughafenchef am Montagabend vor Journalisten in Frankfurt. Mit Blick auf die internen Abstimmungen vermied es Schulte aber, einzelne Maßnahmen zu benennen.
Seit der Inbetriebnahme der neuen Landebahn vor drei Monaten sehen sich Landesregierung und Flughafenbetreiber Fraport immer schärferen Protesten von Anwohnern ausgesetzt. Mit der neuen Bahn ist auch das gesamte System der An- und Abflüge an Deutschlands größtem Flughafen geändert worden. Das ebenfalls reformierte Lärmschutzkonzept wird von einer Arbeitsgruppe noch einmal unter die Lupe genommen. Am sogenannten Lärmschutzgipfel auf Einladung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nehmen neben der Fraport auch die Lufthansa, die Flugsicherung und der Airline-Verband Barig teil.
Von der neuen Landebahn gehe für die Anwohner in den direkten Einfluggebieten "eine hohe Belastung und Belästigung" aus, räumte der Fraport-Chef ein. Man müsse daher den aktiven Schallschutz weiter optimieren. Für diese Thematik setze er derzeit 50 bis 60 Prozent seiner Arbeitszeit ein. Schulte erinnerte in der Diskussion um den Fluglärm aber erneut auch an die mehr als 71 000 Arbeitsplätze am Flughafen und dessen Bedeutung für zahlreiche Branchen und Niederlassungen internationaler Firmen im Rhein-Main-Gebiet. (reg)





