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"Die Einführung von längeren und schwereren Lkw kann erfolgen, ohne der Gesellschaft im Ganzen Schaden zuzufügen", lautet die allgemeine Empfehlung der Studie. Diese war federführend vom belgischen Consultingbüro "Transport and Mobility" aus Leuven durchgeführt worden. Die Ergebnisse hat die Kommission nun offiziell auf ihrer Website -veröffentlicht.
Die Zulassung brauche jedoch einen großen zeitlichen Vorlauf, um insbesondere die Infrastruktur wo nötig anpassen zu können. Dies eröffne zudem die Möglichkeit, die Effekte auf die Transportnachfrage, die Wahl des Verkehrsträgers, die Emissionen und die Sicherheit genauer zu überprüfen, heißt es in der Studie. Eine schrittweise Zulassung sei auch denkbar, obwohl dies jedoch die Wettbewerbssituation kleiner Straßentransportunternehmen verschlechtern könne.
Als möglichen Kompromiss nennen die Autoren der Studie eine Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts von 25-m-Lkw auf maximal 50 t. Zumindest was die Folgen für die Infrastruktur anbelange, seien solche Fahrzeuge nicht bedeutend aggressiver als herkömmliche 40-Tonner. Außerdem sei für eine Mehrheit der Betroffenen die Vergrößerung des Transportvolumens viel wichtiger als eine Erhöhung des Gesamtgewichts.
Studie hat keine präjudizierende Wirkung
Die EU-Kommission verweist allerdings noch einmal ausdrücklich darauf, dass die Ergebnisse der Leuvener Studie in keiner Weise der Entscheidung über den künftigen Einsatz von längeren und schwereren Fahrzeugen in der Europäischen Union vorweggreifen. (cd)






