-Anzeige-
Von der Sitzung der EU-Verkehrsminister am Montagnachmittag erwarteten sich die deutschen Flughäfen klare Signale, teilte der Flughafenverband ADV am Montag in Berlin mit. "Die Sicherheit des Luftverkehrs steht über allem. Umso wichtiger ist es, dass wir verlässliche und möglichst planbare Informationen über die aktuelle Risiko- und Gefahrenlage erhalten", sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.
Für die Flughäfen stelle die derzeitige Situation eine enorme wirtschaftliche Belastung dar. "Die Luftverkehrsbranche hat sich von den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise noch immer nicht vollständig erholt und muss nun diese Krise verkraften", sagte Beisel laut Mitteilung.
Durch die Folgen des Vulkanausbruches müssen die deutschen Flughäfen nach vorläufigen Berechnungen des ADV täglich Einnahmeverluste von mehr als 10 Mio. Euro verkraften. An den 23 internationalen Verkehrsflughäfen starten und landen laut Verband täglich rund 6500 Flugzeuge. Rund eine halbe Million Passagiere werden täglich abgefertigt. Hinzu kämen gravierende Folgewirkungen, da zum Beispiel Geschäftsreisen nicht durchgeführt werden könnten und der Transport von Gütern weitgehend unterbunden sei. Bezogen auf den Wert würden rund 40 Prozent der deutschen Exporte über die Luftfracht abgewickelt. (dpa)





