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Vor allem der Roh- und Mineralölumschlag sei deutlich gesunken, teilte die Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen am Montag in Oldenburg mit.
Einen Umschlagrückgang von 17 Prozent auf rund 33,6 Mio. t Güter verzeichnete der größte niedersächsische Seehafen Wilhelmshaven. Hauptgrund waren deutliche Mengenverluste bei Rohöl und Mineralölprodukten. Dagegen blieb der Kohleumschlag weitgehend stabil.
In Brake ging der Umschlag um 18,5 Prozent auf 4,7 Mio. t zurück, in Stade um 13 Prozent auf 4,8 Mio. t. Im Seehafen Emden wurden rund 3,6 Mio. t umgeschlagen, das waren 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgrund war angesichts der weltweiten Branchenkrise ein Einbruch im Automobilumschlag, der um 19 Prozent sank. Allerdings war 2008 ein Rekordergebnis erzielt worden.
Ins Jahr 2010 geht die Hafenwirtschaft mit "verhalten positiven Erwartungen". Die Umschlagmengen vor Beginn der Wirtschaftskrise jedoch seien kurzfristig nicht wieder zu erreichen. (dpa)






