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Das wäre ein Drittel der Stellen, sagte der Betriebsratsvorsitzende der DB Schenker Rail für den Bereich Südost, Dietmar Polster, am Mittwoch und bestätigte Medienberichte. Zudem sollten Werke in Magdeburg, Dresden, Senftenberg und Saalfeld sowie 21 Güterverkehrsstellen in geschlossen werden. Am vorigen Montag habe es Betriebsversammlungen zu den Abbau- und Schließungsplänen gegeben, sagte Polster.
Die Bahn hatte bereits im Oktober den Abbau von insgesamt nahezu 4000 Arbeitsplätzen angekündigt. Die Zahlen für die drei ostdeutschen Bundesländer wollte ein Bahnsprecher am Mittwoch nicht bestätigen. Bis Ende 2010 gelte ein Beschäftigungspakt, sagte er. Über dessen Verlängerung solle verhandelt werden. Es werde niemand betriebsbedingt gekündigt. Die nötige Flexibilität biete der konzerninterne Arbeitsmarkt. Die Gütersparte sei von der Krise schwer getroffen worden, das Geschäft sei um ein Viertel eingebrochen. Es müsse strukturelle Anpassungen geben. Es gebe verschiedene Szenarien, wie das Unternehmen produktiver und effizienter werden könne. „Es sind jedoch noch keine Entscheidungen getroffen“, sagte der Sprecher.
Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) forderte die Bahn auf, Klarheit zu schaffen und zu erklären, welche Pläne es gebe und wie sie genau aussehen. Er bleibe bei seiner Position, dass der Güterverkehr auf der Schiene die Straße entlasten solle, sagte Daehre nach Angaben eines Sprechers. (dpa)






