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Schienengüterverkehr

DB Schenker Rail erholt sich langsam

Die Gütersparte erholt sich langsam. (Bild: DB)

17.05.2010 | Die Logistiksparte der Deutschen Bahn ist wieder auf dem aufsteigenden Ast. Der Umsatz wächst, die Kurzarbeit konnte mittlerweile beendet werden.

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In den ersten vier Monaten des Jahres sei der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 14 Prozent gewachsen, berichtete Transport- und Logistikvorstand Karl-Friedrich Rausch am Montag in Berlin.

Aufwärts geht es dabei auch mit dem Transportsegment Schienengüterverkehr, der unter dem Namen DB Schenker Rail firmiert. Bei der Güterbahn erwartet Rausch fürs gesamte Jahr ein Umsatzplus von fünf Prozent nach minus 18 Prozent im vorigen Jahr. Es sei mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis (Ebit) zu rechnen. Die Logistikgeschäft insgesamt dürfte - auch unterm Strich - ein positives Ergebnis erreichen. Auf eine Größenordnung wollte sich Rausch nicht festlegen.

Die Finanzmarktkrise hatte die Güterbahn 2009 schwer getroffen. Bis zu 40.000 von rund 100.000 Waggons wurden vorübergehend stillgelegt. Dabei verlor die Schienengüterverkehr auch Marktanteile an Lkw-Speditionen, wie Rausch einräumte. Die wolle man sich wieder zurückholen. Mit einem Marktanteil von 25 Prozent ist die Bahntochter DB Schenker Rail die Nummer eins in Europa. "Damit fühle ich mich wohl", sagte Rausch. Wachstum solle ohne große Zukäufe erreicht werden.

Kurzarbeit beendet

Zur Lage bei Schenker Rail sagte Rausch: "In den Werken gibt es keine Kurzarbeit mehr." Rund 1000 Mitarbeiter der Güterbahn seien seit Beginn der Wirtschaftskrise auf andere Stellen im Konzern versetzt worden. Weitere 2500 Kollegen müssten über den internen Arbeitsmarkt der Bahn "verschoben" werden. Im Herbst hatte Rausch noch den Abbau von nahezu 4000 Stellen angekündigt. "Wir kommen jetzt etwas besser raus", sagte er am Montag.

Bis Ende Juni soll nach den Worten Rauschs eine Entscheidung über den Sitz der Zentrale von DB Schenker Rail fallen. Zur Wahl stehen die Standorte Frankfurt am Main und Duisburg. Bislang gibt es Verwaltungssitze in Berlin, Essen und Mainz. (dpa)

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