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Das spare Zeit und Kosten, hieß es am Montag bei der erstmaligen Präsentation des Cargobeamers in Leipzig. Die speziellen Züge sollen ab kommendem Jahr in Serie produziert werden und ab 2014 zwischen Rotterdam und Riga pendeln.
Den Güterumschlag im Cargobeamer-System erleichtern befahrbare Ladeschalen, die über Rollen von den Waggons auf die Bahnsteige ausgefahren werden. Darauf werden die Auflieger abgestellt und dann an Bord der Waggons gehoben. "Innerhalb von 15 Minuten können wir so jeweils 36 Sattelauflieger be- und entladen", sagte Hans-Jürgen Weidemann, einer der beiden Entwickler.
Mit der Technik sollen nicht nur die Kosten für Spediteure und Logistikunternehmen erheblich gesenkt werden. Der Cargobeamer diene auch dem Klimaschutz. Laut Angaben der Entwickler wird im herkömmlichen Güterverkehr auf der Straße im Vergleich zum Cargobeamer das Zweieinhalbfache an CO2 ausgestoßen. Die Entwicklung des Projektes wird von der Europäischen Union gefördert und kostete bislang rund zehn Millionen Euro.
Entlastung für die Straßen
Die neue Technologie könnte nach Darstellung der Entwickler eine Antwort auf die überfüllten Verkehrsadern sein. Nach jüngsten Schätzungen des Bundesverkehrsministeriums werde der Güterverkehr auf der Straße bis zum Jahr 2025 um rund 80 Prozent zunehmen. "Die Entwickler haben die Weichen gestellt, jetzt muss auch die Politik nachziehen und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene weiter fördern", sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, die das Projekt unterstützt. "Mit dieser Technik können wir die Verkehrsprobleme auf deutschen Straßen lösen." (dpa)





