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Die Züge des Fernverkehrs werden weiterhin über den Rangierbahnhof umgeleitet, der Halt am Augsburger Hauptbahnhof entfällt. Stattdessen können die Fahrgäste in Augsburg-Oberhausen ein- und aussteigen.
In der Nacht zum Sonntag war etwa 800 Meter vor dem Augsburger Hauptbahnhof ein Güterzug entgleist. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Nürnberg waren fünf der 16 Waggons des Zuges, der vom österreichischen Gummern ins polnische Kostrzyn unterwegs war, aus bislang ungeklärter Ursache aus den Schienen gesprungen. Ein mit 55 Tonnen Calciumcarbonat beladener Kesselwagen war umgekippt und ausgelaufen. Den Angaben zufolge entstand ein Schaden von rund 800.000 Euro.
Neben den beschädigten Güterwagen wurde auch die Bahnstrecke auf einer Länge von etwa 500 Metern schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Die Bahn rechnet damit, dass die Bergungsarbeiten noch bis Montagabend dauern werden.
Die Deutsche Bahn AG sieht auch nach dem erneuten Entgleisen eines Güterzuges keinen Hinweis auf eine Unfallserie. Die Zahlen in diesem Jahr lägen im langjährigen Vergleich nicht höher, sagte ein Bahnsprecher am Sonntag in Berlin. Zu der Ursache für den Unfall in Augsburg wollte sich der Sprecher nicht äußern und verwies auf die Bundespolizei. (dpa)





