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Die Übergabe sei in Las Palmas auf Gran Canaria geplant, sagte der Leiter der russischen Ermittlungsbehörden, Wladimir Markin, am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax. Er betonte angesichts internationaler Mutmaßungen um einen illegalen Transport von Raketen für den Iran, dass an Bord nur Holz gefunden worden sei. Medien hatten unter Berufung auf Geheimdienstinformationen berichtet, dass der israelische Staatsschutz Mossad den Raketenschmuggel vereitelt habe.
In Moskau hielten sich auch am Donnerstag Informationen, nach denen der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wegen der „Arctic Sea“ zu Wochenbeginn zu einem Geheimbesuch in Russland gewesen sei. Der Moskauer Zeitung „Kommersant“ zufolge bestätigte eine Quelle im Kreml den Besuch. Die russische Regierung teilte dagegen mit, von einem solchen Aufenthalt Netanjahus nichts zu wissen. Bei Netanjahus Gesprächen ging es laut Medien um „sensible Sicherheitsfragen“ und geplante Rüstungsgeschäfte zwischen Russland und dem Iran. (dpa/sm)





