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Von der Beute im Wert von rund 1,7 Mio. Euro fehlt nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Mittwoch jede Spur. Vier der sechs Männer hätten sich bei dem filmreifen Überfall zum Teil als Polizisten und Steuerfahnder ausgegeben. Der Anklage zufolge lotsten sie mit Blaulicht und Leuchtschrift im Heckfenster ihres Autos den Transporter bei Ludwigsburg-Nord von der Autobahn A 81. Unter einer Brücke sollen sie die Mitarbeiter der Transportfirma mit Handschellen gefesselt haben, bevor sie sie in ein Waldstück brachten und dort zurückließen. Die Täter flüchteten in dem vollgeladenen Goldtransporter und in eigenen Fahrzeugen.
Die übrigen zwei Beschuldigten im Alter von 52 und 26 Jahren sollen an der Planung des Überfalls beteiligt gewesen sein und sich unter anderem das Vertrauen eines Mitarbeiter der Schmuckfirma aus Nürnberg erschlichen haben.
Den Männern wird gemeinschaftlicher räuberischer Angriff auf Kraftfahrer und schwerer Raub vorgeworfen. Für den Angriff auf Kraftfahrer sieht das Gesetz eine Mindeststrafe von fünf Jahren vor. Nur ein Beschuldigter habe sich bisher zur Tat geäußert, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Fünf der Männer sitzen in Untersuchungshaft, der Haftbefehl gegen den 52-Jährigen wurde aus gesundheitlichen Gründen außer Vollzug gesetzt. (dpa)





