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Die Aschewolke breitet sich immer mehr aus - allerdings weniger schnell als zunächst angenommen: Die Flughäfen Stuttgart und Saarbrücken, die zwischenzeitlich geschlossen worden waren, sind wieder geöffnet. Hier werden voraussichtlich bis 18 Uhr Starts und Landungen stattfinden können. Auch der Flughafen München kann nach wie vor angeflogen werden.
Geschlossen sind zum Berichtszeitpunkt die Flughäfen Hamburg, Bremen, Hannover, Münster/Osnabrück, Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt, Nürnberg, Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld, Leipzig, Erfurt und Dresden. Auch an den Regionalflughäfen in den betroffenen Bereichen findet kein Verkehr statt. Da die Flugpläne der Airlines durcheinander geraten sind, ist auch nach Auflösung der Aschewolke mit weiteren Behinderungen im Flugverkehr zu rechnen.
Die DFS steuere auf Anweisung des Bundesverkehrsministeriums die Zahl der Flüge bis auf weiteres auf null, teilt DFS mit. Die Entscheidung fällt fallweise aufgrund der Wetterlage. Dabei steht die DFS in enger Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst.
Am Donnerstag fiel rund ein Viertel aller Flüge in Europa aus, teilte die Europäische Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel mit. Acht europäische Staaten hatten ihren Luftraum komplett gesperrt.
Auch Polen hat am Freitag seinen Luftraum fast vollständig geschlossen. Nur zwei Flughäfen, Krakau und Rzeszow im Süden des Landes, seien noch offen, teilte ein Sprecher der Luftfahrtagentur in Warschau nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP am Morgen mit.
Am Donnerstagabend war der Schwerpunkt einer Aschewolke noch über der Nordsee. Zurzeit bewegt er sich in Deutschland vom Nordwesten kommend in den Südosten. (dpa/sm)






