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Maritimes Frühstück

Wettbewerbsfähigkeit hängt am Nord-Ostsee-Kanal

07.02.2012 | Der Ausbau der Seehafenhinterlandanbindungen und des Nord-Ostsee-Kanals sowie die Weiterentwicklung des Themas Offshore standen im Zentrum des Maritimen Frühstücks in Berlin. Vertreter der Landesregierung und der Kammern forderten eine rasche Umsetzung der Infrastrukturprojekte.

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"Der Nord-Ostee-Kanal besitzt einen hohen Stelenwert als nordeuropäische Seeverkehrsachse", sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsstaatssekretärin Tamara Zieschang. "Durch den Neubau einer fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel wird die Wettbewerbsfähigkeit der meist befahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt langfristig gesichert".

Das Maritime Frühstück wurde bereits zum dritten Mal ausgerichtet. Es ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein und des Gesamtverbandes Schleswig-holsteinischer Häfen (GvSH). Sie richtet sich vor allem an Bundestagsabgeordnete in Berlin. Mit dem Ausbau werde auch die gesamte Region der Unterelbe wirtschaftlich gestärkt. Mit Blick auf die Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft hob Zieschang das Potential der Offshore-Windenergie hervor: "Die Errichtung und Versorgung von Offshore-Windparks ist eine große logistische Herausforderung für die Häfen, bietet aber zugleich viele Chancen. Auch die schleswig-holsteinischen Häfen werden hiervon profitieren".

Als Gastgeber forderten Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein, sowie Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V., eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Seehäfen und ihrer Hinterlandanbindungen im nördlichsten deutschen Bundesland. Schnabel erinnerte dabei an die große Bandbreite der Funktionen, die Schleswig-Holsteins Häfen wahrnehmen: Sie bilden Brückenköpfe für den Fährverkehr im Ostseeraum, gewährleisten einen effizienten Massen- und Stückgutumschlag, dienen als Produktions- und Logistikstandorte der Errichtung und dem Betrieb von Offshore-Windparks und ermöglichen nicht zuletzt auch die Weiterentwicklung des prosperierenden Kreuzfahrttourismus in Nordeuropa. Schleswig-Holstein sei, so hob Frank Schnabel hervor, das einzige Bundesland mit direktem Zugang zu zwei Meeren. "Auch aus diesem Grunde fällt den Häfen Schleswig-Holstein eine besondere Bedeutung zu", sagte der GvSHVorstandsvorsitzende. Dieser Bedeutung könnten die Häfen jedoch nur dann auf Dauer gerecht werden, wenn nachhaltig in ihre Entwicklung investiert und zudem die verkehrliche Erreichbarkeit der Seehäfen verbessert werden. (pkl)

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