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Die Opposition bezog sich auf eine Entscheidung der Landtagsausschüsse für Verkehr und Finanzen, die am Mittwoch in Magdeburg 255 000 EUR zur Finanzierung der Flugsicherung freigaben. Die CDU stimmte der Freigabe des bisher im Haushalt des Verkehrsministeriums gesperrten Geldes zwar zusammen mit der SPD zu, äußerte aber ebenso Bedenken.
Mit dem Geld finanziere das Land dem Investor in Cochstedt (Salzlandkreis) dauerhaft die Sicherheitskosten, bemängelte die Linksfraktion. „Cochstedt kostet das Land also auch zukünftig Geld“, kritisierte die FDP-Politikerin Lydia Hüskens in Magdeburg.
Der ehemalige sowjetische Militärflughafen war im März für 1,5 Mio. EUR an die Airport Development A/S aus Kopenhagen verkauft worden. Der Flughafen war nach der Wende mit Fördermitteln in Höhe von 60 Mio. EUR ausgebaut worden. Jahrelang konnte kein Investor für den Platz gefunden werden.
Ursprünglich wollten die Investoren in Cochstedt nur ein Frachtdrehkreuz und ein Trainingszentrums bauen. Jetzt soll einem Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“ zufolge mit dem kommenden Winterflugplan auch der Passagierflugbetrieb aufgenommen werden. Im Sommer 2011 soll der Linienbetrieb folgen. Der Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Magdeburg/Cochstedt mbH, Uwe Hädicke, bestätigte der Zeitung, dass derzeit mit mehreren Fluggesellschaften – Billigfliegern und regulären Fluggesellschaften – darüber verhandelt werde. (dpa/sm)





