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Dieselruß, der aus Autos und Bussen oder auch aus Baumaschinen stammt, ist für den gefährlichen Feinstaub mitverantwortlich. Außerdem gilt Dieselruß, der in Feinpartikeln mit dem Wind in die Arktis getragen wird, neben Kohlendioxid als Mitverursacher für das Abschmelzen der Pole.
Die Verbände haben die Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ initiiert. Sie forderten, die Landesregierung in Wiesbaden solle das Limit von 80 Kilometern in der Stunde auf dem Autobahnring rund um Frankfurt verhängen. Außerdem müsse der Ring Teil der Umweltzone in Frankfurt werden. Die Stadt wurde aufgefordert, dem Vorbild Berlins zu folgen, wo ab 2010 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette fahren dürfen. „Frankfurt hinkt deutlich hinterher“, sagte der Verkehrsexperte des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), Dietmar Oeliger.
Als weitere Maßnahme zur Reduzierung des Rußes empfahlen die Verbände der Stadt, bei Bauarbeiten nur noch Verträge mit Firmen abzuschließen, die für ihre Maschinen Rußfilter verwenden. Aus Baumaschinen stammten 30 Prozent der Rußpartikel. Durch derartige Verträge könne die Stadt auf einfache Weise viel erreichen, sagte Jens Hilgenberg vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Berlin.
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisierte, dass der öffentliche Nahverkehr im Rhein-Main-Gebiet (RMV) zu teuer sei und eine „verwirrende Tarifstruktur“ habe. Der Anteil der Pendler, die den RMV nutzten, sei deutlich geringer als in anderen Ballungsräumen, sagte der hessische VCD-Sprecher Holger Greiner. Lob gab es dagegen für den Ausbau des Radwegenetzes in Frankfurt. (dpa)





