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Einige machten ihren Verbleib in der Region davon abhängig, teilte die "Initiative Zweite Rheinbrücke" am Freitag in Karlsruhe mit. Das bereits eingeleitete Planfeststellungsverfahrens mit einer Anbindung auf der baden-württembergischen Seite an die B 36 müsse zügig aufgenommen werden, sagte der Karlsruher Landrat Christoph Schnaudigel (CDU). Man wolle klarmachen, dass "nicht nur die politische Mehrheit der Region auf die längst überfällige Entlastung der alten Rheinbrücke dränge, sondern auch Unternehmer", sagte der Germersheimer Landrat Fritz Brechtel (CDU).
Der Streit geht quer durch die Parteien und Länder: Der Pfälzer Beck hält die neue Rheinbrücke wegen der vielen Staus auf der alten Brücke für nötig. Laut früheren Äußerungen von Kretschmann hat sich seine Regierung noch nicht festgelegt. Zuletzt war nach Äußerungen von Verkehrsstaatssekretärin Gisela Splett (Grüne) der Eindruck entstanden, das Land favorisiere eine Sanierung der alten Brücke. In Karlsruhe ist der Gemeinderat gegen die zweite Brücke, weil eine Verlagerung des Verkehrs befürchtet wird. Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU) ist aber dafür. (lsw)






