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Genauere Zahlen gebe es aber noch nicht, sagte eine Sprecherin der Gesellschaft am Mittwoch. Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass ein Tunnel mit 5,5 Mrd. Euro rund 1 Mrd. Euro teurer sein würde als eine Schrägseilbrücke. Die aus Umweltschutzgründen und wegen drohender Einbußen für das Fährgeschäft umstrittene Straßen- und Eisenbahn-Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark soll 2018 fertig sein.
Informationen der Rostocker "Ostsee-Zeitung" zufolge soll die endgültige Entscheidung über die Art der Fehmarnbelt-Querung bis spätestens zum Jahresende fallen. Das Fehmarner Bürgerbündnis, das gegen den Mammutbau protestiert, würde den Angaben zufolge die Untersee-Variante klar einer Brücke vorziehen. "Wenn man sich überhaupt über eine Querung unterhält, wäre ein Tunnel sicherlich die bessere Lösung", sagte Sprecher Malte Siegert dem Blatt.
Wie jetzt bekannt wurde, würden im Fall eines Brückenbaus nach jüngsten Prognosen der Deutschen Bahn weit weniger Züge über die Skandinavien-Verbindung rollen als zunächst angekündigt. Die prognostizierte Zahl der Güterzüge über den Fehmarnbelt reduziere sich von 149 auf täglich etwa 78. Die Züge würden jedoch eine ähnliche Frachtmenge befördern, teilte das Bundesverkehrsministerium mit. (dpa)





