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Es müsse verhindert werden, dass Wettbewerb auf dem Rücken abhängig Beschäftigter ausgetragen werde, sagte der Vorsitzende Alexander Kirchner anlässlich einer Mai-Kundgebung am Samstag in Stuttgart. Der Transnet-Chef bekräftigte die Drohung mit bundesweiten Streiks. Sollte ein Branchentarifvertrag nicht bis Ende Juli stehen, "wird es Arbeitskampfmaßnahmen im gesamten Schienenverkehr in Deutschland geben." In der anstehenden Tarifrunde bei der Bahn fordern Transnet und die Gewerkschaft GDBA auch ein Paket von sechs Prozent mehr Geld.
Arbeitnehmervertreter beklagen seit längerem, dass private Bahnen teils 20 Prozent weniger Geld zahlen als die Deutsche Bahn. Der Branchenprimus gliedere ebenfalls nicht-tarifgebundene Töchter aus. Ziel ist daher ein Tarifvertrag für alle Branchenunternehmen. Auch die Lokführergewerkschaft GDL stellte bereits Streiks in Aussicht, um einen Wettbewerb über die Lohnkosten unmöglich zu machen. (dpa)





