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Diesmal erscholl nach Angaben der Organisatoren erstmals vielstimmig der Ruf "Bouffier muss weg" - wohl als Reaktion auf ein Treffen des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) mit Fluglärmgegnern in der vergangenen Woche. Aus deren Sicht war das Gespräch enttäuschend verlaufen.
Schon vor Weihnachten hatten sich regelmäßig mehrere tausend Demonstranten im Terminal 1 versammelt. Zu den sogenannten Montagsdemonstrationen aufgerufen hat das "Bündnis der Bürgerinitiativen", das sich gegen den Ausbau des Flughafens wehrt und ein striktes Nachtflugverbot zwischen 22.00 und 6.00 Uhr fordert.
Im vergangenen Oktober war die neue Landebahn eröffnet worden. Seitdem nahm der Streit über Fluglärm an Schärfe zu. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel verfügte im Oktober ein vorläufiges Nachtflugverbot, bis das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein endgültiges Urteil fällt. Die hessische Landesregierung will mit einer Klage in Leipzig Ausnahmen erlauben. Im März soll darüber verhandelt werden. (dpa)





