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Der Flughafen müsse nachweisen, dass er tatsächlich parallele Starts in Richtung Osten benötige, sagte der Minister der "Bild-Zeitung" am Freitag. Der Flughafen sollte aber alle Spielräume nutzen, die er beim Betrieb der Bahnen habe. Ziel müsse es dabei sein, so viele Menschen wie möglich von Lärm zu entlasten. "Dazu gehört auch, dem Schallschutz für die Betroffenen höchste Priorität einzuräumen", sagte Ramsauer. Am Donnerstag hatte das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung die künftigen Flugrouten bekanntgegeben.
Gegen die Planungen gibt es seit Monaten heftigen Protest in Berlin und dem Umland. Auch am Donnerstagabend protestierten in Berlin-Friedrichshagen etwa 500 Anwohner gegen das geplante Überfliegen des Müggelsees. Außerdem sind Klagen gegen die Flugrouten beabsichtigt. An der Inbetriebnahme des Flughafens im Juni 2012 dürften sie aber nichts ändern. (reg)





