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"Die Metropolregion Hamburg ist im Norden Deutschlands das wichtigste Zentrum von Handel und Wirtschaft. Und wenn der Westen von Mecklenburg-Vorpommern darin bestmöglich integriert sein soll, dann brauchen wir gute Zusammenarbeit", warb Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Mittwoch im Schweriner Landtag um Zustimmung für den notwendigen Staatsvertrag. Als Vorteile nannte er eine gemeinsame Verkehrsplanung und ein gemeinsames Standortmarketing. Tausende Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern würden täglich zur Arbeit nach Hamburg pendeln.
Dem Staatsvertrag und dem Verwaltungsabkommen zufolge, die zur weiteren Beratung in die Landtagsausschüsse verwiesen wurden, sollen Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg jeweils 150 000 EUR in einen gemeinsamen Förderfonds einzahlen. Mit dem Geld sollen Kooperationsprojekte finanziert werden. "Wir setzen auf realistische, sachliche Kooperationsprojekte, die an der Lebenswirklichkeit der Menschen anknüpfen", sagte Sellering.
In der Metropolregion arbeitet Hamburg bisher mit 14 umliegenden Landkreisen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen zusammen. Die Region reicht bisher vom Landkreis Dithmarschen im Nordwesten an der Nordsee bis zum Landkreis Lüchow-Dannenberg im Südosten.
Der Altkreis Ludwigslust, der mit seinen Gewerbegebieten entlang der A 24 schon seit längerem attraktiv für Hamburger Unternehmen ist, genießt bereits einen Gaststatus in der Metropolregion. Mecklenburg-Vorpommern soll zeitgleich mit dem formellen Beitritt der Kreise Nordwestmecklenburg und Parchim-Ludwigslust, beschränkt auf den Altkreis Ludwigslust, beitreten. Stimmen alle Mitglieder der künftigen Metropolregion dem Beitritt zu, werden Ende April die Verträge unterzeichnet. (dpa)






