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"Das deutsch-polnische Grenzgebiet ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Nord-Süd und Ost-West. Da liegen große wirtschaftliche Chancen, für die wir die Voraussetzungen schaffen müssen", sagte er am Mittwoch am Rande der "Verkehrspolitischen Frühjahrsdiskussion" in Frankfurt (Oder). Auf deutscher Seite müsse dafür der Ausbau der Oder-Lausitz-Trasse, in Polen der der A 2 zügig erfolgen. Zu der Tagung hatte das Investor Center Ostbrandenburg deutsche und polnische Vertreter von Unternehmen, Verwaltung und Politik eingeladen.
Nach Einschätzung von Frankfurts Oberbürgermeister Martin Wilke
(parteilos) haben Bund und Land die zentrale Rolle der Grenzregion als Logistikdrehkreuz erkannt und weitere Unterstützung signalisiert.
Insbesondere das 2005 eröffnete Terminal für den Kombinierten Verkehr in Frankfurt sei sehr gut ausgelastet und werde demnächst erweitert.
Sorgenkind sei in seinen Augen dagegen der schleppende Ausbau der Autobahn nach Berlin. "Da ist ständig etwas im Bau. Aus meiner Sicht müsste das bei einer derart zentralen Verkehrsachse zügiger gehen", meinte Wilke. Die Tagung soll in Zukunft regelmäßig stattfinden. (dpa)





