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s könne sich allerdings auch um eine mit Forderungen verknüpfte Androhung handeln, meldet die Nachrichtenagentur dpa. Wenige Stunden zuvor waren die Botschafter der sechs EU-Mitglieder Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Portugal und Niederlande in das iranische Außenministerium in Teheran zitiert worden. Über den Grund der Einbestellung der Diplomaten wurden keine Angaben gemacht.
Auch bei der EU-Kommission in Brüssel lagen zunächst keine Informationen vor. In der EU hängen Griechenland, Spanien und Italien am stärksten von Öl aus dem Iran ab - einen Engpass erwartet die EU aber nicht.
Die EU hat erst vor kurzem ein Erdöl-Embargo gegen den Iran verhängt. Zudem wurde im Rahmen der verschärften Sanktionen auch jede Zusammenarbeit mit der Zentralbank eingestellt, um Teheran im Atomstreit zum Einlenken zu bewegen. Der Westen verdächtigt die iranische Regierung, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie ein Programm zum Bau von Kernwaffen zu betreiben, und hat deshalb umfangreiche Sanktionen gegen das Land verhängt. (dpa)





