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Für das Jahr 2011 werde ein Wachstum von zwei Prozent erwartet. Damit habe die deutsche Wirtschaft die Wende aus der Krise zwar geschafft, aber das Niveau zuvor werde erst 2012 wieder erreicht.
Bislang werde die Erholung weitgehend durch die weltweiten Konjunkturprogramme getragen, schreiben die Hamburger Forscher. Eine merkliche Besserung sei ansonsten bisher nur bei der Auslandsnachfrage sichtbar, auch begünstigt durch den schwächeren Euro. Die Entwicklung um Griechenland zeige jedoch, dass die weltweite konjunkturelle Erholung nicht ohne Risiken sei.
In Deutschland werde die Wirtschaft noch durch den harten Winter und das Auslaufen der Abwrackprämie gedämpft, doch das werde im Laufe des Jahres wieder aufgeholt. Auf dem Arbeitsmarkt sei mit Spätwirkungen der Krise zu rechnen, schreibt das HWWI. Die Arbeitslosigkeit werde bis Ende des Jahres noch zunehmen, trotz der Verlängerung der Kurzarbeiterregelung und der angepassten Lohnpolitik. Im nächsten Jahr werde die Arbeitslosigkeit jedoch wieder zurückgehen und auch der private Konsum anziehen. (dpa)






