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Er gehöre zu den wettbewerbsfähigsten Regionen in Deutschland und in Europa und könne in den kommenden Jahren mit steigenden Einwohner- und Haushaltszahlen rechnen, teilte das Geldinstitut am Mittwoch in Hamburg mit. Das sorge für Nachfrage am Wohnungsmarkt sowie nach Gewerbeimmobilien. Im Zuge der Finanzkrise musste die mit Milliardenhilfe gerettete Landesbank Immobiliengeschäfte in Übersee und Nordeuropa einstellen und in ihre Abbaubank ausgliedern.
Der Leiter des HSH-Unternehmensbereichs Immobilienkunden, Peter Axmann, rechnet bis zum Jahr 2020 mit einem Bedarf von etwa 1500 Wohnungen pro Jahr in Hamburg. Daher böten Finanzierungen "ein Höchstmaß an Sicherheit", zumal stabile Mietpreise und Renditen zugrunde gelegt werden. Auch im Büromarkt, der sich in der Wirtschaftskrise gut gehalten habe, werden von 2012 an wieder steigende Spitzenmieten erwartet.
Das Immobilienportfolio der HSH Nordbank beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 12 Mrd. Euro. Auf Norddeutschland entfällt ein Anteil von rund 39 Prozent. Die Bank finanziert Projekte wie den Marco Polo Tower in der Hamburger Hafencity, Wohnquartiere in Wedel und Lokstedt sowie die Umwandlung des früheren Marinestützpunkts Olpenitz an der Schleimündung in eine Ferienanlage mit Marina. Das weitere Immobiliengeschäft verteilt sich auf Deutschland (36 Prozent) und Westeuropa (25 Prozent).
Erträge auf gleichem Niveau
2009 seien die Gesamterträge im Immobiliengeschäft der Kernbank etwa auf Vorjahresniveau geblieben, berichtete Axmann. Das Ergebnis vor Restrukturierung stieg von 22 Mio. Euro auf 178 Mio. Euro. Der Umfang der Neuauszahlungen betrug rund 3,5 Mrd. Euro.
Die HSH Nordbank ist weltweit der führende Schiffsfinanzierer und als Finanzdienstleister auch in den Geschäftsfeldern Transport und erneuerbare Energien tätig. (dpa)






