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Nach den Planungen der Flugsicherung solle dann vermehrt in südwestlicher Richtung gestartet werden, bestätigte Minister Hendrik Hering (SPD) der „Allgemeinen Zeitung“ (Freitag). Dies könnte zu deutlich mehr Fluglärm in Rheinhessen führen, während der Taunus entlastet würde.
Grund für die Pläne sei die Sicherheit: Jets, die von Osten kommend den Flughafen anfliegen, müssen laut Flugsicherung die Möglichkeit haben, durchzustarten. Die neuen Flugrouten sollen mit Inbetriebnahme der neuen Nordwest-Landebahn zum Winterflugplan 2011 genutzt werden.
Nach Auskunft Herings ist nach dem Ausbau des Frankfurter Airports mit 250 000 zusätzlichen Flügen im Jahr zu rechnen. „Das ist bei einer Aufrechterhaltung der Nachtflüge nicht vertretbar“, kritisierte der Minister in der Zeitung. Er forderte erneut, das Nachtflugverbot wie versprochen von 23.00 bis 05.00 Uhr umzusetzen. Der hessischen Landesregierung warf er in diesem Zusammenhang Wortbruch vor. „Wenn die Menschen nicht mehr auf die Zusagen der Politik vertrauen können, schadet das dem Wirtschaftsstandort.“ Die Mainzer Landesregierung will dem Bericht zufolge einen Vertreter in die Frankfurter Fluglärmkommission entsenden. (dpa/sm)





