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Die dadurch mögliche Optimierung von Flugrouten würde die Schadstoffemissionen durch Kohlendioxide und Stickoxide um 12 Prozent verringern, teilte Gönner in ihrer Antwort auf eine Landtagsanfrage der Grünen mit. Außerdem könnten durch die Einrichtung eines europäischen Luftraumes jährlich etwa 2 Mrd. EUR gespart werden.
Das europäische Flugstreckennetz besteht nach wie vor aus einer Verknüpfung nationaler Strecken, was bei Flügen innerhalb der EU zu Effizienzverlusten gegenüber Inlandsflügen führt. Flugreisende in Europa müssen durch die national geregelte Flugsicherung häufig Umwege und Zick-Zack-Kurse auf ihren Routen in Kauf nehmen. Nach Angaben von Gönner ist deshalb geplant, bis zum Jahr 2020 den „Einheitlichen Europäischen Luftraum“ zu realisieren.
Dieser war bereits 2004 vom Europäischen Parlament und Rat beschlossen worden. Bisher seien die Flugsicherungssysteme in Europa uneinheitlich, erklärte die Ministerin. Bis Ende dieses Jahres wollen Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz einen Staatsvertrag über ein gemeinsames Luftraum-Management beschließen, durch den von 2012 an zivile und militärische Flüge über den Luftraumblock „Europe Central“ besser koordiniert werden sollen. (dpa)





