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Das erklärte Bündnis-Koordinator Martin Roggermann am Donnerstag in Berlin. Er begrüßte das Nein der Thüringer Landesregierung zu weiteren Tests. Auch bundesweit würden immer Länder das Vorhaben der Bundesregierung kritisch sehen.
Die Erfurter Fachhochschule hatte in der vergangenen Woche ihre Studie über den Einsatz des EuroCombis in Thüringen vorgestellt. Er war von einer Transportfirma auf einer festen Strecke und mit gleichbleibender Ladung getestet worden. Wissenschaftler und Unternehmer sehen die Gigaliner danach nicht im generellen Einsatz, aber als Alternative beispielsweise bei leichten und voluminösen Gütern.
Das Thüringer Verkehrsgewerbe brach erneut eine Lanze für die Vorteile der 25 m langen Fahrzeuge. Vorteile seien unter anderem ein um 50 Prozent höheres Ladevolumen, weniger Touren, geringerer Spritverbrauch und geringere Umweltbelastungen. Der Landesverband forderte deshalb die Landesregierung auf, weitere Ausnahmegenehmigungen zu gestatten. Die Bahn könne in der Fläche nicht mit dem Lkw konkurrieren, argumentierte der Verband. Zudem fehlten die Übergangsstellen von der Schiene auf die Straße.
Die Initiative „No Mega Trucks“ wurde von vier europäischen Organisationen ins Leben gerufen. Neben der deutschen Allianz pro Schiene gehören dazu der European Automobile Club (EAC), die European Transport Workers’ Federation (ETF) und der europäische Umweltschutz-Dachverband Friends of the Earth, Europe. Auf einer extra zu diesem Zweck eingerichteten Website können sich europäische Verbände aller Couleur als Gegner überlanger Lkw registrieren lassen. Nach Angaben der Initiatoren sind dort 212 Organisationen aus 24 Ländern eingetragen. (dpa)






