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"Wir müssen auf Autos einer neuen Generation warten", sagte Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) am Mittwoch in Hannover. Der Schadstoff Stickstoffdioxid entsteht vor allem auch durch den Straßenverkehr.
An diesem Donnerstag ist ein Treffen mit Vertretern aus acht betroffenen Kommunen im Ministerium geplant, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Überhöhte Schadstoffe gibt es in Braunschweig, Hannover, Burgdorf, Hameln, Osnabrück, Göttingen, Hildesheim und dem Kreis Osterode. Das sagte eine Sprecherin einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" zufolge.
In den betroffenen Städten wird die Luftqualität mit Verkehrsmessstationen überwacht. Der einzuhaltende Jahresgrenzwert nach einer EU-Richtlinie liegt bei 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft.
Land hofft, Strafzahlungen zu vermeiden
Minister Sander (FDP) sagte, er gehe davon aus, dass er Strafzahlungen der EU abwenden könne. Die bisherigen Luftreinhaltemaßnahmen in den Kommunen reichten aber nicht aus. Auch die Umweltzone sei wirkungslos. Die Städte müssten ihre kommunale Flotte - dabei vor allem Lastwagen - so schnell wie möglich "auf Gas oder andere Antriebstechniken" umstellen, forderte Sander.
Die Sprecherin des Umweltministerins nannte als eine weitere Vorkehrung etwa die grüne Welle bei den Ampelschaltungen in den Städten. Zudem hoffe man, dass sich im Jahr 2015 die Autotechnik verbessert habe und der Schadstoffausstoff zurückgehe. (dpa/sm)






