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"Sollte eine Verlängerung der Fahrzeuge um 1 oder 2 Meter die wirtschaftliche Effizienz und den Carbonfußabdruck der Transportindustrie dramatisch reduzieren können, werden wir uns diesen Argumenten nicht länger verschließen“, sagte Stelmaszczyk am Donnerstag in Gent. Angesichts der sehr emotional geführten Debatte wäre 60 Tonnen Höchstgewicht zwar "wohl etwas überzogen". "Aber wir werden uns genau ansehen, welchen Unterschied ein Höchstgewicht von 44 oder 45 Tonnen für die Industrie machen könnte."
Seiner Ansicht nach darf keinem Land die Durchfahrt von Ökokombis aufgezwungen werden. Die Kommission sollte es den Mitgliedsländern freistellen, eine Art "EMS Schengenzone" im Hinterland der großen Nordatlantikhäfen zu gründen, innerhalb derer längere und schwerere Lkw auch über Grenzen hinweg unterwegs sein dürfen.
Die Aussicht auf längere (20,75 Meter)und damit rentablere Ladeeinheiten kommt für die mit 20- bis 30-prozentigen Flottenrückgängen konfrontierte Automobiltransporteure zur rechten Zeit und könnte ihre Kreditwürdigkeit stützen. "Der Sektor braucht kurz- und mittelfristig 3 bis 7 Mrd. Euro zur Flottenerneuerung", sagte der ECG-Vorsitzende Costantino Baldissara. Immerhin stünden die Vorzeichen für eine Stabilisierung des Pkw-Marktes gut, und der ECG Mitgliederbefragung zufolge macht sich vorsichtiger Optimismus breit. DVZ 11.5.2010 (mf/sr)
In der aktuellen DVZ vpm 11. Mai 2010 finden Sie zu diesem Thema auch noch den "Kopf des Tages" auf Seite 1 und einen Kommentar auf Seite 2






