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Das wurde auf einem Workshop des Tachographenherstellers Continental/VDO am Mittwoch in Villingen bekannt. Daneben sollen die Tachographen bedienungsfreundlicher für Fahrer und Fuhrparkbetreiber werden. Außerdem erwartet das Transportgewerbe erste Hinweise darauf, ob und wie sich der digitale Tachograph künftig in weiterreichende Lösungen für Telematik und Flottenmanagement einbinden lässt.
Um den digitalen Tachographen besser gegen Manipulationsversuche zu schützen, hat eine unabhängige Expertengruppe vorgeschlagen, einen neuen Geschwindigkeitsgeber einzubauen. Der soll eine versuchte Manipulation automatisch an den Tachographen melden. Außerdem soll der Tachograph künftig unabhängig vom primären Geschwindigkeitsgeber eine Fahrzeugbewegung erkennen können. Damit soll verhindert werden, dass das Gerät einen Stillstand des Fahrzeugs registriert, obwohl dieses rollt.
Schließlich will die Europäische Union die Kompetenzen und Aufgabenfelder der Werkstätten erweitern, damit Betrugsversuche rund um den digitalen Tachografen leichter verhindert werden können. Für Damian Viccars, Abteilungsleiter für soziale Angelegenheiten bei der Internationalen Straßentransportunion Iru, gilt es bei der Überarbeitung aber sicherzustellen, dass große Transportunternehmen auch in Zukunft firmeneigene Werkstätten nutzen dürfen. DVZ 1.7.2010 (ben/mf)
"Der digitale Tachograph", Pdf der IHK Aachen





