-Anzeige-
Schwarz-Gelb errang bei der Bundestagswahl - dank einer starken FDP - eine stabile Mehrheit. "Mein Verständnis war es, und mein Verständnis ist es, dass ich die Bundeskanzlerin aller Deutschen sein möchte", sagte Merkel in einer ersten Reaktion am Sonntagabend von Anhängern in der CDU-Parteizentrale. CDU und FDP kündigten außerdem schnelle Koalitionsverhandlungen an.
Von den Demoskopen war noch in der vergangenen Woche eine Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU/CSU und SPD vorausgesagt worden. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kommen Union und Liberale auf 332 von insgesamt 622 Sitzen. Die errechneten 24 Überhangmandate kommen demnach allesamt der Union zugute.
CDU/CSU erzielten mit 33,8 Prozent der Zweitstimmen (2005: 35,2) ihr zweitschlechtestes Ergebnis seit 1949. Die FDP holte 14,6 Prozent (2005: 9,8) - ihr bislang bestes Ergebnis bei Bundestagswahlen. Größter Verlierer der Wahl sind die Sozialdemokraten: Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis verloren sie 11,2 Prozentpunkte und landeten mit 23 Prozent. Noch nie ist eine Partei bei einer Bundestagswahl so stark abgestürzt. Hinter der FDP wurde behauptete sich die die Linke mit 11,9 Prozent, danach folgen die Grünen mit 10,7 Prozent. (pkl)






