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Regionale Neuaufstellung

DB Schenker Rail strafft Betrieb und Organisation

Unterwegs zur neuen Struktur Anfang 2011: DB Schenker Rail will schlanker und damit wettbewerbsfähiger werden. (Bild: DB)

Von Timon Heinrici, Berlin

17.08.2010 | DB Schenker Rail will die Produktion stärker auf Nachfrage und Verkehrsströme ausrichten. Dazu sollen Aufgaben unter den Zugbildungsanlagen neu verteilt, die Instandhaltung konzentriert sowie Aufgaben und Arbeitsabläufe des Lok- und Rangierpersonals neu geregelt werden. Anfang 2011 soll die neue Struktur stehen.

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"Die Anpassung der Strukturen in der Produktion ist erforderlich, um mittel- und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben", heißt es in einer Information für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB Schenker Rail Deutschland AG. Dem Gesamtbetriebsrat seien Unterlagen über den möglichen Sitz der regionalen Leitstellen ("Regionen") zugegangen. Die Geschäftsführung hofft, bis Ende August die Betriebsvereinbarung zum Umbau der Unternehmens- und Personalstrukturen abschließen zu können.

Konzentration bei Einzelwagen

Zentraler Punkt der Neuordnung ist eine weitere Konzentration der Wagenströme im Einzelwagenverkehr. Dazu werden Aufgaben zwischen Zugbildungsanlagen neu verteilt. Dies betrifft die Rangierbahnhöfe Bebra und Offenburg. DB Schenker Rail will die Zugbildung nach Kassel und Mannheim verlagern. Dresden-Friedrichstadt gibt Aufgaben im Verkehr mit Tschechien an Leipzig-Engelsdorf ab.

In der Instandhaltung will DB Schenker Rail sieben der bundesweit 25 Servicestellen in Instandhaltungsstützpunkte umwandeln. Gleichzeitig stellt sich das Unternehmen darauf ein, mit mobilen Einheiten in der Fläche präsent zu sein. "Insgesamt wird es keine Anpassung in der Güterwageninstandhaltung geben, wohl aber ist ein Personaltransfer zwischen Servicestellen erforderlich", heißt es in der Mitarbeiterinformation.

Die Tätigkeiten der Rangierer und Wagenmeister werden nach den Vorstellungen des DB-Schenker-Rail-Managements künftig "verzahnt". Die Arbeitsprozesse in den regionalen Organisationen richten sich dann nach den Leistungsmengen. Die Triebfahrzeugführer sollen weniger Leerlauf haben.

Außer der Produktion stellt DB Schenker Rail auch die Organisation neu auf. "Die bisher getrennten Produktionsbereiche Einzelwagen, Ganzzug und Intermodal sowie Instandhaltung werden integriert und sollen so den Verbund stärken", heißt es in der Mitarbeiterinformation. Sieben Transportmanagements, zehn Cargozentren und sechs Instandhaltungen werden zu insgesamt sieben "Regionen" zusammengeführt. Deren Sitz soll in Hannover/Hamburg, Berlin, Halle, Duisburg, Frankfurt/Main, Mannheim und München sein.

In der Fläche bleiben

An der Präsenz in der Fläche will DB Schenker Rail festhalten: "Die örtliche Führung wird durch die Etablierung von 38 Standorten nochmals gestärkt."
Der Gesamtbetriebsrat hält DB Schenker Rail mit zehn Produktionsregionen und 41 Standorten für optimal aufgestellt. "Das Unternehmen braucht mehr Arbeit für den Güterverkehr von morgen", heißt es in der Stellungnahme. DVZ 7.8.2010

In der aktuellen DVZ vom 17. August 2010 lesen Sie hierzu auf Seite 2 auch den Kommentar "Kunde muss im Zentrum stehen" von Timon Heinrici, Fachredakteur für Eisenbahnen

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