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Die Hamburger Wirtschaftsbehörde geht dem Bericht zufolge inzwischen davon aus, dass die Fahrrinnenanpassung teurer wird als die zuletzt geplanten 385 Mio. EUR. "Wenn man sich dazu bekennt, dass dieses Projekt absolut für die weitere Zukunft von Hamburg und den Logistik-Standort Deutschland unerlässlich ist, dann müssen die notwendigen Mittel gestemmt werden", zitierte der Sender den Koordinator. Bislang trägt der Bund zwei Drittel der Kosten für die Elbvertiefung, Hamburg ein Drittel.
Brüssel hat bereits grünes Licht für die Vertiefung der Fahrrinne gegeben. Künftig sollen auch Schiffe der neuen Containergeneration mit einem Tiefgang von 14,5 m den Hamburger Hafen erreichen können. Damit die Bauarbeiten beginnen können, sind allerdings noch Planfeststellungsbeschlüsse von Hamburgs Nachbarländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen notwendig.
Die Grünen befürchten wesentlich höhere Kosten von bis zu 600 Mio. EUR für das umstrittene Vorhaben. Unter anderem verlangt Niedersachsen Ausgleichszahlungen für mögliche negative Auswirkungen der Elbvertiefung auf die Deichsicherheit und die Obstwiesen im Alten Land. (dpa)





