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Der BUND-Bundesvorsitzende Hubert Weiger und der Geschäftsführer des Landesverbandes Sachsen-Anhalt, Oliver Wendenkampf, trafen sich am Mittwoch mit Vertretern von Bürgerinitiativen in Mose bei Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) und in Wittenberge (Brandenburg), um über das weitere Vorgehen zu beraten.
„Wir werden die Gerichte bald erneut bemühen, den Ausbau zu überprüfen“, sagte Wendenkampf vor Beginn der Gespräche in Magdeburg. Sollte der Einspruch gegen den Bauabschnitt zwischen Wolmirstedt und Colbitz nicht anerkannt werden, wolle der BUND erneut dagegen klagen, weil zahlreiche Naturschutzgebiete von dem Projekt betroffen seien.
Bereits 2008 hatte der Verband gegen die Planungen für diesen ersten Abschnitt erfolgreich geklagt. Das Landesverwaltungsamt in Halle musste in den Unterlagen Belange des Umwelt- und Naturschutzes stärker berücksichtigen, bevor das Planfeststellungsverfahren im Februar 2009 erneut beginnen konnte. „Es ist nicht so, als hätten wir nichts anderes zu tun, als zu klagen. Aber wir sind durchaus willens, auch jeden weiteren Abschnitt überprüfen zu lassen“, sagte Wendenkampf.
Kosten steigen an
Bis 2020 soll die A14 (Leipzig-Magdeburg), die jetzt nördlich Magdeburgs endet, auf einer Strecke von 154 Kilometern bis nach Schwerin verlängert werden. Vor einem Jahr war bekanntgeworden, dass die veranschlagten Kosten vermutlich um mehr als 500 Mio. Euro auf 1,3 Mrd. Euro steigen. Die Finanzierung kommt zu 29 Prozent vom Bund, zu weiteren 29 Prozent aus Bundesmitteln, die den Ländern zufließen, sowie zu 42 Prozent aus dem europäischen Fonds EFRE. Der BUND unterstützt als Alternative den Ausbau der Bundesstraßen 189 und 15 auf drei Fahrspuren. (dpa)





