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"Die Senatorin hält die Verlängerung der A 100 für verkehrs-, umwelt- und stadtentwicklungspolitisch richtig. Bisher wurden keine Argumente geliefert, von dieser Position abzuweichen", sagte ihr Sprecher Mathias Gille am Montag.
Gille erinnerte zudem an die Koalitionsvereinbarung von 2006, in der sich SPD und Linke auf den Weiterbau der Stadtautobahn von Neukölln nach Treptow verständigt haben. "Die Senatorin sieht Verhandlungen mit dem Koalitionspartner Linke dazu gelassen entgegen."
Die Linke hat am Wochenende auf einem Parteitag die Verlängerung der A 100 als Stadtring abgelehnt. Man wolle den Koalitionsvertrag nicht einseitig aufkündigen, hatte Linke-Fraktionschef Udo Wolf gesagt. Deshalb wolle man mit dem Koalitionspartner SPD neu darüber verhandeln. Vor knapp einem Jahr hatte sich auch schon die SPD auf einem Parteitag gegen den Bau des 3,2 Kilometer langen Teilstücks ausgesprochen.
ADAC: Ohne A 100 kein Aufschwung im Berliner Osten
Der ADAC Berlin-Brandenburg forderte den Senat am Montag auf, sich für den Weiterbau der A 100 einzusetzen. Anderenfalls drohe die Gefahr, dass der Osten Berlins von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt werde, warnte der Autoclub. "Wer die A 100 verhindert, provoziert die reale Gefahr des Abgleitens des Berliner Ostens in die Bedeutungslosigkeit und schadet Industrie und Gewerbe nachhaltig", sagte Dorette König, ADAC-Vorstandsmitglied. Eine Verlängerung der A 100 werde auch die Lebensqualität im Osten verbessern, weil sie den Verkehr bündele und Nebenstraßen vom Durchgangsverkehr entlaste. (dpa)





