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Mit einem Hebesatz von 200 Prozent liege die Gemeinde deutlich unter den Sätzen anderer Flughafenregionen, teilte die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) am Mittwoch mit. Für Ansiedlungen stünden 900 ha zur Verfügung. Es gebe 34 sofort aktivierbare Standorte am künftigen Hauptstadtflughafen, sagte ZAB-Geschäftsführer Steffen Kammradt auf der Luftfahrtschau ILA in Schönefeld. Neben Luftfahrtbranchen sollen auch IT-Unternehmen sowie Logistiker angesprochen werden.
Ebenfalls auf der ILA betonte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke), dass der Hauptstadtflughafen nur bei voller Funktionsfähigkeit eröffnet werde. Es gebe auch nur einmal die Chance, den geplanten Eröffnungstermin zu verschieben, sagte der Minister. Die Projekt- und Aufsichtsratssitzung in der kommenden Woche werde Klarheit bringen, wie zu verfahren ist. Dabei müsse es eine Abwägung von Kosten und Nutzen geben.
Nach der Pleite einer Planungsgesellschaft und EU-Vorgaben bei der Personenkontrolle könnte der Airport später als geplant in Betrieb gehen. (dpa/sm)





