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Wowereit wies am Donnerstag im Abgeordnetenhaus die Kritik der Opposition zurück, die ihm Versagen als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berliner Flughäfen und eine Täuschung der Öffentlichkeit vorwarf. Wowereit habe noch beim Richtfest für das Passagierterminal Anfang Mai betont, dass der Zeitplan stehe, hielten ihm mehrere Redner vor.
Wowereit sagte, er sei zwar seit März über die Risiken durch die Pleite eines Planers informiert. „Das heißt aber nicht automatisch, dass der Terminplan nicht zu halten ist, das heißt, dass es Probleme gibt“, sagte er. „Ich bin nicht bereit und in der Lage, bei jedem Risiko den Zeitplan in Frage zu stellen und das dann auch noch nach draußen zu posaunen“, betonte der Regierungschef. Probleme träten bei jedem Bauprojekt von dieser Größenordnung auf, sagte Wowereit. Sie müssten von der Geschäftsführung gelöst werden.
Er sei nicht bereit, gegenüber den Planern und Bauunternehmen „Druck aus dem Kessel zu nehmen“. Der Aufsichtsrat werde am 25. Juni entscheiden, ob der Eröffnungstermin zu halten sei und was es kosten würde, den Start um einige Monate zu verschieben. (dpa/sm)





