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Ministerin Tanja Gönner (CDU) sagte am Mittwoch bei einem Treffen mit dem Interessenverband Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn, dass das Land die Planungskosten für den Streckenabschnitt Horb - Neckarhausen vorfinanzieren werde. Gönner nannte die Gäubahn eine der wichtigsten Zugstrecken im Südwesten.
Der Interessengemeinschaft unter Vorsitz des Tuttlinger Landrats Guido Wolf (CDU) gehören auch Vertreter des Schweizer Kantons Schaffhausen an. Auch sie signalisierten einen finanziellen Beitrag zum Ausbau der Strecke. Man wolle, dass die Verbindung Stuttgart - Zürich bald zu einer leistungsfähigen Zulaufstrecke zum neuen Gotthard-Basistunnel ausgebaut werde, sagt Schaffhausens Regierungsrat Reto Dubach. Laut einem Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der Schweiz muss Deutschland dafür eigentlich die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel ertüchtigen. Dieser Ausbau ist in Baden-Württemberg aber umstritten.
Gönner äußerte die Hoffnung, dass die Gäubahn in den Investitionsrahmenplan des Bundes aufgenommen wird, in dem die Finanzmittel für Verkehrsprojekte in den kommenden fünf Jahren bereitgestellt werden. Nach den beachtlichen Vorleistungen erwarte sie ein positives Signal. Insgesamt sollen für den Ausbau der in weiten Teilen noch einspurigen Strecke auf deutscher Seite 134 Mio. Euro investiert werden. In der Schweiz betragen die Investitionen etwa 106 Mio. Euro. Während die Schweiz aber in weiten Teilen mit dem Ausbau schon fertig ist, befindet man sich in Deutschland noch in einer frühen Planungsphase. (dpa)





