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Verbandspräsident Anton F. Börner sagte der "Berliner Morgenpost", dass zwar Länder wie Portugal und Spanien nicht mit Griechenland in einen Topf geworfen werden dürften, weil sie beispielsweise eine ganz andere industrielle Basis haben. Er mache sich aber Sorgen, weil diese Länder versuchen werden, die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) aufzuweichen und den Euro zu verwässern.
"Spanien, Portugal, aber auch Italien werden die Unabhängigkeit der EZB attackieren und dazu drängen, die Geldpressen anzuwerfen, um die Staatsdefizite zu finanzieren", sagte Börner. In den kommenden Jahren könnte dann eine ähnliche Situation entstehen, wie in Südeuropa vor der Einführung des Euro. "Das bedeutet deutlich höhere Inflation und höhere Zinsen - beides wird das Wachstum bremsen." (dpa)





