-Anzeige-
"Die A 44 schreitet voran", sagte Hessens Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) am Montag in Kassel bei der Unterzeichnung des Planfeststellungsbeschlusses. Der sechste Teilabschnitt ist 6,2 Kilometer lang und verläuft auf der Trasse der Autobahn A 7. Die soll dafür zwischen dem künftigen Autobahndreieck Kassel-Ost und dem Autobahndreieck Kassel-Süd um zwei auf acht Spuren erweitert werden. Der Abschnitt kostet 55 Mio. Euro, allein 16 Mio. Euro werden für Lärmschutz ausgegeben.
Mit diesem Verbindungsstück soll der Anschluss zwischen der bestehenden A 44 aus Richtung Nordrhein-Westfalen und der Neubaustrecke der A 44 in Richtung Thüringen geschaffen werden. Mit dem Ausbau werde bereits im Sommer begonnen, sagte eine Sprecherin des Ministeriums.
Die 64 Kilometer lange Autobahn zwischen Eisenach und Kassel ist das letzte "Verkehrsprojekt Deutsche Einheit". Umweltverbände und Bürgerinitiativen hatten in den vergangenen Jahren gegen den Bau einiger Teilstrecken geklagt. Dennoch wurden sechs der elf Teilstrecken planfestgestellt. Die Baukosten für das gesamte Projekt werden auf 1,4 Mrd. Euro veranschlagt. Die Autobahn, die 2016 fertiggestellt werden soll, würde die Fahrstrecke zwischen beiden Städten halbieren. (dpa)





