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Die Planungen dafür seien nun abgeschlossen worden, teilte das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt am Montag in Magdeburg mit. Mit dem sogenannten Planfeststellungsbeschluss seien die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau geschaffen worden, sagte der Präsident des Verwaltungsamtes, Thomas Leimbach. Sollte es keine Klagen dagegen geben, kann laut Landesverkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) im Herbst mit dem ersten Teilstück der 154 Kilometer umfassenden Nordverlängerung begonnen werden.
"Im nächsten Schritt ermöglichen wir der Öffentlichkeit Einsicht in die Projektunterlagen. Daran schließt sich eine vierwöchige Klagefrist an, und dann kann gebaut werden", sagte Leimbach zum weiteren Vorgehen. Er sei jedoch fest davon überzeugt, dass der Beschluss Bestand haben werde. "Wir haben beim Bauvorhaben den Schutz von Flora und Fauna und auch den Lärmschutz berücksichtigt", sagte Daehre.
In den vergangenen Monaten hatten Naturschutzverbände und Anwohner mehrfach gegen das Projekt protestiert. "Der gesamte mitteldeutsche Raum wird von der Nordverlängerung der A 14 profitieren", sagte der Verkehrsminister und hob die erhoffte wirtschaftliche Entwicklung der Altmark hervor.
Fertigstellung 2020
Für den Ausbau der A 14 sind insgesamt 1,3 Mrd. Euro veranschlagt. Wegen der hohen Kosten soll das Projekt in drei Bauphasen realisiert werden. In einer ersten Phase sollen bis 2015 zunächst drei Abschnitte für 775 Mio. Euro angegangen werden. Die Finanzierung kommt jeweils zu 29 Prozent vom Bund, zu weiteren 29 Prozent aus Bundesmitteln, die den Ländern zufließen, sowie zu 42 Prozent aus dem europäischen Fonds EFRE. 2020 soll die A 14 bis nach Schwerin größtenteils befahrbar sein. (dpa)





