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Er löst den Schweizer Björn Näf ab, der die in Bahrain beheimatete Fluglinie seit Januar 2008 führt. Insidern zufolge war der fachlich sehr versierte Näf den für Gulf Air politisch Verantwortlichen zu europäisch im Denken und bei wichtigen Entscheidungen. Mit Majali erhält die Airline nun einen Chef, der aus Arabien stammt und damit dem Kulturkreis angehört, der aber in Großbritannien ausgebildet wurde.
Gulf Air erhofft sich durch die Nominierung Majalis eine Phase personeller Kontinuität an der Unternehmensspitze. Diese scheint nötig zu sein, nachdem seit 2006 mit James Hogan, André Dosé und zuletzt Björn Näf drei Leiter das Unternehmen verließen. Hinzu kommt die wachsende Konkurrenz für Gulf Air durch Nachbargesellschaften wie Etihad oder Qatar, die staatlich hoch subventioniert sind und ihre Flotten sowie die Streckennetze massiv ausbauen. (hs)







