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Der Umsatz ging leicht um 1,5 Prozent auf 145,2 Mio. Euro zurück und lag damit auf dem Vorjahresniveau, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Das operative Betriebsergebnis (Ebitda) konnte um 5,1 Prozent auf 38,3 Mio. Euro gesteigert werden. Mit einem Plus von 17,2 Prozent auf 36,4 Mio. Euro lag der operative Cashflow deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres.
„Mit unseren guten Quartalszahlen beweisen wir, dass VTG auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich arbeitet. Zum nachhaltigen Erfolg gehört auch, sich frühzeitig auf einen anhaltend schwachen Markt einzustellen und entsprechende Maßnahmen vorbereitet zu haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Heiko Fischer der Mitteilung zufolge. An den Investitionen im laufenden jah solle deshalb nicht gerüttelt werden. Mittelfristig wolle das Unternehmen auch wieder wachsen.
Positiv ist der Geschäftsverlauf in der Waggonvermietung. Trotz eines auch hier spürbaren Nachfragerückgangs, liegt die Auslastung der Flotte mit 90 Prozent auf hohem Niveau. Damit spürt die VTG in der Vermietung von Waggons bislang keine größeren Nachfragerückgänge. Der Umsatz des Geschäftsbereichs lag mit 71,2 Mio. Euro auf dem Niveau der Vergleichsperiode (71,7 Mio. Euro). Das Ebitda erhöhte sich um 5,7 Prozent von 36,4 Mio. Euro auf 38,5 Mio. Euro. Die auf den Umsatz bezogene Ebitda-Marge verbesserte sich entsprechend von 50,7 Prozent auf 54,1 Prozent.
Tanklogistik im Sog der Wirtschaftskrise
Die Schienenlogistik profitierte von einem weiterhin konstanten Bedarf, vor allem an grenzüberschreitenden Ganzzugverkehren von und nach Südost- und Osteuropa. Dies schlug sich in der Umsatzsteigerung der Sparte um 9,9 Prozent auf 47,1 Mio. Euro nieder. Das Ebitda konnte noch um 12,1 Prozent auf 1,3 Mio. Euro gesteigert werden. Die auf den Rohertrag bezogene Ebitda-Marge erreichte 36,3 Prozent, nach 37,8 Prozent im ersten Quartal 2008.
Dagegen war die Tankcontainerlogistik vom Nachfragerückgang in der chemischen Industrie betroffen. Diese Sparte sei ein „integraler Bestandteil der Lieferketten in der chemischen Industrie“. Zum Teil drastisch sinkende Transportvolumina bei unverändert hohen Kapazitäten am Markt führten zu deutlichen Umsatzrückgängen. Entsprechend sank der Umsatz hier um 18,4 Prozent auf 26,8 Mio. Euro. Das Ebitda von 1,6 Mio. Euro lag um 24,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Ebitda-Marge erreichte 41,2 Prozent und lag damit auf dem Niveau des Vergleichsquartals mit 41,4 Prozent.
Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen nicht von einer wesentlichen Verbesserung der Konjunktur aus. Allerdings werden auch keine größeren Nachfrageeinbrüche mehr erwartet. Dementsprechend werde sich die Geschäftsentwicklung in der Waggonvermietung weiterhin leicht abschwächen, in der Schienenlogistik werde sich die Wirtschaftskrise im Laufe des Jahres bemerkbar machen und in der Tankcontainerlogistik stelle sich VTG auf eine niedrigere Nachfrage ein.
Um die schwierige Marktlage abzufedern, plant VTG Kosteneinsparungen und eine mittelfristige Anpassung der Investitionen. (pkl)






