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Aus Anlass des Jubiläums ist im Hafen ein Volksfest mit Bierzelt, Konzerten und Kinderspielen vom Gabelstapler-Basketball bis zur Kranführer-Simulation geplant. Die Gäste können sich bei Hafenrundfahrten per Schiff oder mit einem historischen Dampfzug die Anlagen zeigen lassen. Zudem wird ein ehemaliges Frachtschiff in Regensburg anlegen, auf dem eine Ausstellung zum Wirtschafts- und Lebensraum Donau zu sehen ist.
Ludwig III., der letzte bayerische König, hatte den Hafen in Juni 1910 eröffnet. Damals war das Projekt ein wichtiger Baustein zur Förderung des Außenhandels Bayerns. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Regensburg lange Zeit der Umschlagplatz für die Montanindustrie im österreichischen Linz. Heute ist der Hafen ein modernes Logistikzentrum, bei dem es längt nicht mehr nur um die Abfertigung von Güterschiffen geht. Genauso werden jedes Jahr im Hafen beispielsweise tausende Lastwagen auf Züge verladen und per "rollender Landstraße" über die Alpen nach Italien gebracht.
Der Regensburger Hafen verfügt über eine Fläche vergleichbar mit 220 Fußballfeldern. Dort haben sich 90 Unternehmen mit 2000 Beschäftigen angesiedelt - beispielsweise Reedereien, Speditionen und Recyclingfirmen. Regensburg ist auch Sitz der staatlichen Bayernhafen-Gruppe, zu der ferner die Häfen in Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth und Passau gehören. (dpa)
Bayernhafen-Gruppe: www.bayernhafen.de






